An dieser Stelle informiere ich Sie regelmäßig über Neuigkeiten

Frankfurter Buchmesse am 09.10.2014

Geld oder Leben – sind Reiche glücklicher?

Am 09.10.2014 trage ich aus meinem Buch vor und freue mich auf Fragen vom Publikum.
Uhrzeit:
16:00 – 16:30
Veranstaltungsort:
Lesezelt, Agora, Messegelände

Live auf Bayern 2

Morgen am 23. September bin ich live zu hören im Interview auf Bayern 2 zwischen 12.00 und 13.00 Uhr. Ich freue mich auf viele Zuhörer.dastagesgespräch

WDR5 – Neugier genügt Redezeit am 06.August

Am 06. August bin ich zu Gast in der Sendung „Neugier genügt Redezeit“ vom WDR5 zum Thema: „Geld oder Leben“. Die Sendung dauert von 11:05 bis 11:30 Uhr

 

ZDF Mittagsmagazin am 7. August

Am 07. August werde ich zu Gast im ZDF-Mittagsmagazin sein und über mein aktuelle Buch „Geld oder Leben“ sprechen. Das Gespräch findet live nach einem  Einspielfilm um ca. 13:40 – 13:50 Uhr statt.

Geld oder Leben? Was ist mehr wert? Ein spannendes Buch von Dr. Gisela Kaiser

Immer geht es ums Geld. Ohne Geld läuft gar nichts.

Oder doch? Die Natur braucht kein Geld! Die Natur produziert sich selbst – und zwar in Hülle und Fülle.

Wir hingegen können nicht ohne Geld zurechtkommen. Man stelle sich nur vor, keinen Cent in der Tasche zu haben. Ein Mensch ohne Geld hat Probleme. Ein Mensch mit zu viel Geld hat auch Probleme. Und selbst diejenigen, die Geld genug zum Leben haben, sind keineswegs deshalb nur glücklich damit. Schon allein aus dieser einfachen Tatsache wird ersichtlich, dass Geld eine Menge Probleme im Leben macht, gleich, ob genug Geld da ist oder zu wenig.

Geld beeinflusst das Selbstwertgefühl und die zwischenmenschlichen Beziehungen jeder Art.

Was bin ich wert, wenn ich ganz viel Geld habe? Werde ich geachtet, wenn ich wenig Geld habe?

Wer geizig ist, wird verachtet. Der Großzügige wird geschätzt. Wer gibt, fragt sich, ob er auch etwas zurückbekommt. Wer Geld hat, bestimmt, wie die Beziehung läuft.

Geld ist mit vielen Gefühlen verbunden: Angst, Neid, Gier, Macht, Wut usw. usw. Und natürlich steht über dem Geld eine Moral, wie man anständig mit Geld umzugehen habe. Doch diese „Moral“ scheint nicht viel zu bewirken. So ist Geld auch ein ethisches Thema.

Über Geld ist sehr viel philosophiert worden. Und zahllose Theorien und Wissenschaften haben sich mit diesem Phänomen Geld beschäftigt.

Über all diese spannenden Aspekte hat die Unternehmerin und Psychologin Dr. Gisela Kaiser ein Buch geschrieben. Sie greift hier nicht nur auf ihre vielen Erfahrungen zurück, sondern auf psychologisches und unternehmerisches Wissen. Gut strukturiert, vielschichtig und umfassend wird hier sichtbar, welche enorm große Rolle Geld für uns und unser Leben spielt.

Unsere Zusammenarbeit, aus der unter anderem dieses Buch entstanden ist, war anregend, sehr angenehm und in mehrfacher Hinsicht für uns beide produktiv.

 

 

Was Geld aus und mit uns macht

Längst hat die Glücksforschung erwiesen, dass das Streben nach immer mehr und die Fixierung auf materiellen Besitz uns kein Heil versprechen. Dass Geld zudem das Potenzial hat, den Charakter zu verderben, davon erzählt uns bereits die Bibel. Wenig bewusst ist uns allerdings, in welchem Ausmaß die Psyche und damit die Dynamik von Beziehungen durch Geld bestimmt sind. Geld und Besitz nehmen uns im wahrsten Sinne des Wortes gefangen. Egal ob wir viel oder wenig davon haben – Geld beherrscht uns; es beeinflusst unser Tun und Streben, unsere Gefühle und Wünsche und unsere zwischenmenschlichen Beziehungen.

Dass wir nicht umhinkommen, uns dieser komplexen Thematik zu stellen, macht das Sachbuch „Geld oder Leben?“ von Dr. Gisela Kaiser bewusst. „Wie man mit seinen Gefühlen umgeht, so geht man auch mit Geld um. Und umgekehrt!“ – Kaisers Ausgangsthese ist provokant. Doch die Lektüre macht schnell deutlich, dass Geld sowohl Substitut wie Projektionsfläche ist. In einer Gesellschaft, die auf anhaltendes Wachstum, fortwährenden Konsum und auf stetige Bestleistungen fixiert ist, gelten Geld und Besitztum als sichtbare Beweise dafür, dass wir leistungsfähig sind und uns auf dem Markt gut verkaufen können. Gelingt solch ein Nachweis nicht oder eher mäßig, fühlen wir uns als Versager. Wie der Einzelne mit Geld umgeht, darin manifestieren sich psychische Befindlichkeiten, die durch die familiäre Herkunft, die individuelle Lebensgeschichte und den gesellschaftlichen Kontext geprägt sind. Je nach unseren Bedürfnissen laden wir Geld emotional auf. Dem Einen verheißt es Sicherheit und Status, bei einem Anderen schürt es Ängste oder Misstrauen. Dem System der Beurteilung und Bewertung über Einkommen und Statussymbole kann sich nur entziehen, wer ein robustes Selbstwertgefühl hat. Geld ist kein Ziel, sondern ein Mittel zum Zweck! Und eben darauf zielt der Titel des Buches „Geld oder Leben?“ ab. Nämlich auf die der Macht des Geldes fremdbestimmen lassen oder selbstbestimmt leben? Inwieweit sich unsere Einstellung zum Geld in sämtlichen Lebensbereichen auswirkt, führt uns Gisela Kaiser vor Auge. Sie befragt die Kulturgeschichte, und stellt dar, welche Rolle die verschiedenen Religionen dem Besitz zuschreiben und welchen Stellenwert Geld und Eigentum in Produktionen der modernen Unterhaltungsindustrie haben. Dabei räumt sie auch mit der romantischen Vorstellung auf, dass Liebe und Geld nichts miteinander gemein hätten. Um möglichst wirklichkeitsnahe Antworten zu finden, die weniger der Theorie als vielmehr dem realen Leben im Turbo-Kapitalismus verpflichtet sind, führte die studierte Psychologin über Jahre hinweg zahllose Interviews und Gespräche. Mit Superreichen ebenso wie mit armen Schluckern. Hier betritt Gisela Kaiser Neuland. Darstellungen, die Einblicke in die Lebens- und Denkweise von wirklich Vermögenden gewähren, sind selten. Wirklich reiche Menschen, halten sich bedeckt, leben zumeist abgeschieden und lassen sich nur äußerst ungerne in die Karten schauen.